Wirtschaftspolitik

Subventionsbremse jetzt!

Mehr Eigenverantwortung statt Abhängigkeit.

Über die Hälfte der Bundesausgaben fliesst heute in Subventionen. Dieses Systemsetzt massive Fehlanreize, schafft Abhängigkeiten, schwächt die Eigenverantwortung und bläht den Staat auf. Wir fordern klare Prioritäten und eine Subventionsbremse: Sozialsubventionen dürfen nicht zur Daueralimentierung verkommen, sondern sollen die Eigenständigkeit fördern. Auslandssubventionen sind kritisch zu hinterfragen. Schweizer Steuergelder gehören zuerst den Bürgerinnen und Bürgern. Investitionen in Forschung, Bildung und Technologie hingegen sichern unseren künftigen Wohlstand und verdienen gezielte, befristete Unterstützung. In der Landwirtschaft müssen Subventionen auf die Sicherstellung der essenziellen Versorgung fokussiert und regelmässig überprüft werden. So befreien wir die Schweiz Schritt für Schritt aus der Subventionsfalle und setzen auf Eigenverantwortung, Innovation und Freiheit.

Wirtschaftsbeziehungen mit Europa stärken!

Ja zu Europa, Nein zur EU.

Die Europäischen Länder sind unsere wichtigsten Handelspartner. Besonders der Austausch mit Baden-Württemberg trägt wesentlich zum Wohlstand der Schweiz und des Kantons Aargau bei. Für diese Zusammenarbeit braucht es klare und stabile Rahmenbedingungen. Die bilateralen Verträge sind zentral und sollen gesichert sowie weiterentwickelt werden. Ein Beitritt zur EU ist strikt abzulehnen, die Schweiz darf weder automatisch fremdes Recht übernehmen noch ihre politische Unabhängigkeit aufs Spiel setzen. Künftige Verhandlungen müssen auf Augenhöheerfolgen und die Interessen der Schweiz konsequent wahren. Unser Grundsatz ist klar: Ja zu Europa, nein zur EU.

Freiheit fördern!

Neue Abkommen verhandeln und bestehende vertiefen.

Die Schweiz hat in den vergangenen Jahren weltweit erfolgreich zahlreiche Freihandelsabkommen abgeschlossen. Diese Abkommen schaffen klare Vorteile für die Aargauer Exportwirtschaft und stärken auch den Wirtschaftsstandort Aargau. Die Jungfreisinnigen Aargau fordern daher, dass sich der Kanton Aargau für den Abschluss neuer Freihandelsabkommen sowie für die Vertiefung und Modernisierung bestehender Abkommen einsetzt.

Flat Tax jetzt!

Einfach, fair, transparent.

Das heutige Steuersystem ist kompliziert, ineffizient und voller Ungerechtigkeiten. Wer mehr arbeitet, wird mit höheren Grenzsteuersätzen bestraft, Leistung lohnt sich zu wenig. Mit einer Flat Tax wird jeder Franken oberhalb eines Freibetrags zum gleichen Prozentsatz besteuert. Kleine Einkommen bleiben geschützt, gleichzeitig wird Mehrarbeit nicht länger stärker belastet. Auch die Heiratsstrafe fällt weg, da alle denselben Satz zahlen, unabhängig vom Zivilstand. Eine Flat Tax ist einfach, fair und transparent. Steuern sind immer ein Eingriff in das Eigentum der Bürger, darum muss dieser Eingriff so gering wie möglich bleiben. Mit einer Flat Tax bleibt mehr vom Einkommen dort, wo es hingehört.

Regulierungen abbauen!

Weniger Vorschriften, mehr Freiheit.

Die wachsende Zahl an Vorschriften schränkt die wirtschaftliche Freiheit ein, verteuert die Geschäftstätigkeit und raubt Unternehmen Zeit für Innovation. Wer heute ein Geschäft starten will, kämpft oft mehr mit der Verwaltung als mit der Konkurrenz. Wir fordern einen entschlossenen Abbau von Regulierungen. Sunset Klauseln sollen sicherstellen, dass Gesetze automatisch auslaufen, und mit einer One-in-one-out-Regel muss jede neue Vorschrift eine alte ersetzen. Kleinstunternehmen bis 150’000 Franken Umsatz pro Jahr sollen von einer einfachen Pauschalsteuerprofitieren und Startups innert zehn Arbeitstagen verbindliche Antworten der Behörden erhalten. Weniger Regeln und mehr Freiheit sind der Schlüssel, damit Bürokratie nicht länger die grösste Wachstumsbremse der Schweiz bleibt.

Keine neuen Ausgaben ohne Einsparung!

Reformen ja, Schulden nein.

Immer neue Programme und Ausgaben treiben die Staatsquote nach oben und gefährden die finanzielle Stabilität. Wir fordern deshalb das klare Pay-as-you-go-Prinzip: Jede neue Ausgabe des Kantons muss vollständig durch Einsparungen an anderer Stelle kompensiert werden. So bleiben Reformen und Innovation möglich, ohne dass Steuern steigen oder Schulden wachsen. Ein schlanker und effizienter Staat schafft Vertrauen und gibt der Wirtschaft den nötigen Freiraum.

In 48 Stunden gründen!

Digital, einfach, ohne Schalter.

Der Kanton Aargau soll führender Standort für Unternehmensgründungen werden. Wir verlangen vollständig digitale Verfahren über ein nationales One Stop Portal, damit Gründungen innert 48 Stunden möglich sind. Bewilligungen erfolgen in beschleunigten und transparenten Verfahren. Der Kanton stärkt das Umfeld mit schlanker Standortförderung, flexiblen Flächen für Startups sowie Zugang zu Beratung, Finanzierung und internationalen Netzwerken. Ziel: weniger Aufwand, schneller Markteintritt, mehr Innovation und Jobs im Aargau.

Mehr Kapital für Startups!

Anreize statt Zuschüsse, Wachstum statt Hürden.

Der Zugang zu Kapital ist entscheidend für den Erfolg junger Unternehmen. Wir fordern steuerliche Anreize für Investoren, erweiterte Verlustvorträge und steuerfreie Einlagen von Familie und Freunden bis 100’000 Franken. Startups sollen in den ersten zwei Jahren bis zu einer definierten Umsatzschwelle keine Gewinn- oder Kapitalsteuer bezahlen und im dritten Jahr von reduzierten Sätzen profitieren. Zuschüsse lehnen wir ab, stattdessen soll ein befristeter und renditeorientierter Co-Investitionsrahmen möglich sein. So schaffen wir mehr privates Kapital, längeren Atem und schnellere Skalierung ohne wettbewerbsverzerrende Dauersubventionen.

Sonntagsverkaufsverbot aufheben!

Mehr Freiheit bei gleichen Arbeitnehmerrechten.

Das Sonntagsverkaufsverbot ist ein unnötiger Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit. Unternehmen sollen selbst entscheiden dürfen, wann sie öffnen, und Konsumenten, wann sie einkaufen. Mit der Aufhebung schaffen wir mehr unternehmerische Freiheit, stärken den Wettbewerb und passen die Regeln an die Realität einer modernen Gesellschaft an. Gleichzeitig bleibt das Arbeitsrecht einzuhalten, damit faire Bedingungen gewährleistet sind.

Privatisieren, wo Wettbewerb herrscht!

Innovation und Effizienz statt Staatsbetrieb.

Staatsunternehmen und staatsnahe Betriebe sind in vielen Sektoren aktiv. Stellt ein staatliches Unternehmen ein privates Gut her und herrscht genügend Wettbewerb, spricht nichts gegen eine Privatisierung. Im Gegenteil: Sie fördert Innovationskraft, Effizienz und unternehmerisches Denken. Wir setzen uns deshalb für eine konsequente, aber klar regelbasierte Privatisierung von Staatsunternehmen ein. Voraussetzung ist, dass die betroffenen Unternehmen auch nach einer Privatisierung im Markt bestehen können und kein systemrelevanter Anbieter wegbricht. Gleichzeitig erkennen wir an, dass gewisse Betriebe trotz Privatisierung einen unverzichtbaren Grundauftrag erfüllen müssen. Dazu zählen insbesondere Wasser-und Abwasserversorgung, Strom, Telekommunikation und künftig auch serverbasierte Infrastrukturen. Solche Unternehmen sollen zwar wirtschaftlich handeln, jedoch sollen sie sich auf die Versorgungssicherheit konzentrieren.

Ja zur KI in der Verwaltung!

Schneller, günstiger, transparenter.

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Verwaltung bietet die Chance, Papierberge abzubauen und Prozesse ins 21. Jahrhundert zu holen. KI kann Steuererklärungen automatisch ausfüllen, Behördenanfragen in Sekundenbeantworten und so Bürgern, Unternehmen und Startups echten Service statt Schalterfrust bieten. Sie schafft Effizienz, Transparenz und Fairness, weil Entscheide einheitlicher und nachvollziehbarer werden. Der Kanton Aargau soll Pilotprojektelancieren, um den Nutzen von KI konkret zu erproben. Entscheidend ist, dass klare Regeln Datenschutz und Transparenz sichern, ohne Innovation durch Überregulierung zu ersticken. KI gehört nicht ins Dickicht der Verwaltung, sondern an die Frontlinie des Bürokratieabbaus.

Aargau an die Spitze bei Krypto und KI!

Klare Regeln, Anreize und Talente.

Das Crypto Valley hat gezeigt, dass klare Regeln und Stabilität Innovation anziehen. Damit der Aargau im globalen Wettbewerb nicht abgehängt wird, braucht es eine klare Strategie mit innovationsfreundlicher Regulierung, steuerlichen Anreizen und schneller Talentförderung. So wird der Kanton Aargau zum führenden Standort für Krypto und KI und sichert Arbeitsplätze sowie Wohlstand der Zukunft.

Kasino-Markt im Aargau öffnen!

Bund modernisieren, Kanton bereit.

Die Konzessionsregeln liegen beim Bund; der Aargau soll sich für eine Liberalisierung einsetzen. Neue Standorte sollen möglich sein, wenn Spielerschutz, konsequente Geldwäschereibekämpfung und transparente Aufsicht gewährleistet sind. Der Kanton schafft klare Standortkriterien und schlanke Verfahren, verzichtet auf pauschale Verbote und nutzt Abgaben gezielt für Prävention. So entstehen Wettbewerb, Arbeitsplätze und verlässliche Einnahmen, ohne Sicherheit und Verantwortung zu vernachlässigen.